Gesundheitscampus Quirlsberg übernimmt Liegenschaften der Evangelischen Kirchengemeinde
Die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach hat mit dem Gesundheitscampus Quirlsberg einen Vertrag über den Verkauf von mehreren Grundstücken und Gebäuden am Quirlsberg abgeschlossen.
Konkret handelt es sich um das ehemalige Küsterhaus (Quirlsberg 5), das Alte Pfarrhaus (Quirlsberg 2), die Kindertagesstätte Kita Quirl (Quirlsberg 6), die Parkflächen am Friedhof sowie die Gaststätte Quirls (Hauptstraße 264). Die Übernahme der Immobilien steht noch unter dem Vorbehalt des gesetzlichen Vorkaufsrechts der Stadt Bergisch Gladbach.
Die Gnadenkirche, der Gemeindesaal „Engel am Dom“ und der Pfarrgarten bleiben im Besitz der Kirchengemeinde.
Der Gesundheitscampus Quirlsberg ist ein diakonischer Komplexträger mit medizinischen, pflegerischen und sozialen Einrichtungen – darunter das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach. Das Gebäude der Kita Quirl wird künftig vom Gesundheitscampus an die Kirchengemeinde vermietet, die dort Trägerin der Kindertagesstätte bleibt.
Auch der Betrieb der Gaststätte Quirls wird fortgeführt, betont Sebastian Haeger, Geschäftsführer des Gesundheitscampus: „Das Quirls liegt uns besonders am Herzen. Wir möchten die Gaststätte auch künftig als Anlaufpunkt insbesondere für junge Menschen betreiben und werden mit den lokalen Vereinen und Initiativen zusammenarbeiten, die dort für kulturelle Angebote sorgen.“
Mit dem Verkauf an ein Unternehmen aus der kirchlichen Familie hat sich die Kirchengemeinde bewusst gegen einen privaten Investor und für eine wertegebundene Lösung entschieden.
Pfarrer Carsten Bierei sagt:
„Wir freuen uns, mit dem Gesundheitscampus Quirlsberg einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, der die diakonische und soziale Arbeit in den Liegenschaften weiterführen und entwickeln wird. Als Gesellschafter des EVK Bergisch Gladbach nutzen wir damit ganz bewusst die Kompetenz und das Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen für die Weiterentwicklung unserer Gemeindearbeit und für das Wirken in die Stadt.“